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NetGiT – Netzwerk Ganztag im Trialog

Das Projekt NetGiT unterstützt Kommunen dabei, gemeinsam mit öffentlicher Jugendhilfe, Schulträgern und freien Trägern tragfähige Personalstrategien für den schulischen Ganztag zu entwickeln.

Der ab dem Schuljahr 2026/27 geltende Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung stellt Kommunen vor vielfältige Aufgaben, unter anderem im Hinblick auf die Qualitätssicherung sowie die Entwicklung geeigneter Personalstrategien.

Hier setzt das Projekt NetGiT („Netzwerk Ganztag im Trialog mit öffentlicher Jugendhilfe, Schulträgern und freien Trägern“) an, das vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert und vom Institut für soziale Arbeit e. V. (ISA) umgesetzt wird. Das Projekt stärkt die Zusammenarbeit der verantwortlichen Akteure und unterstützt sie bei der Entwicklung eines gemeinsamen Qualitäts- und Kooperationsverständnisses. 

Kommunale Trägertrios entwickeln Personalstrategien

Im Mittelpunkt des Projekts stehen kommunale Trägertrios. Sie bestehen aus jeweils einer Person aus dem örtlichen Jugendamt, dem Schulträger und einer Stellvertretung der freien Ganztagsträger. Gemeinsam arbeiten sie an abgestimmten Personalkonzepten und Personalstrategien für den Ganztag. Die konkreten Inhalte orientieren sich an den Ausgangslagen und Entwicklungsbedarfen der teilnehmenden Kommunen. 

Das Angebot richtet sich an Kommunen bzw. kommunale Trägertrios aus Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. In der ersten, zwölfmonatigen Austauschphase arbeiten zehn Kommunen zusammen. Insgesamt sind zwei Durchläufe mit 20 unterschiedlichen Kommunen vorgesehen.

Interessenbekundungen ab jetzt möglich

Interessierte Kommunen bzw. kommunale Trägertrios aus Hessen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen können bis zum 25. September 2026 am Online-Interessenbekundungsverfahren für den ersten Durchlauf teilnehmen.

Voraussetzungen für eine Teilnahme sind:

  • Die Kommune ist eine kreisangehörige oder kreisfreie Stadt in Hessen, Niedersachsen oder Nordrhein-Westfalen.
  • Die Kommune nimmt als kommunales Trägertrio verbindlich an den vereinbarten Austauschformaten teil.
  • Die Beteiligten bringen Motivation und Offenheit für die Weiterentwicklung kommunaler Personalkonzepte und Personalstrategien mit und sind bereit, aktiv am interkommunalen Austausch mitzuwirken.
  • Die Teilnehmenden erklären sich damit einverstanden, dass Arbeitsergebnisse und relevante Wissensbestände für die Entwicklung von Transferprodukten genutzt werden.

Für alle interessierten Kommunen findet am 2. September 2026 eine Online-Informationsveranstaltung mit offener Sprechstunde statt. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, das Projekt NetGiT kennenzulernen und Fragen zu den Voraussetzungen und zur Teilnahme zu stellen.

Weitere Informationen zu den Projektzielen, zum Bewerbungsverfahren sowie zur Informationsveranstaltung: Projekt-Seite NetGit
Download zum Bewerbungsflyer: NetGit-Projektflyer

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